KRYON – Alte Botschaften für die heutige Zeit
- Lee Carroll

- 14. Mai
- 7 Min. Lesezeit
Ägypten 2026
Seid gegrüßt, ihr Lieben. Ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst.
Wir befinden uns tatsächlich in Ägypten – für diejenigen, die zuhören oder
zuschauen: an einem Ort namens Edfu, im Tempel des Horus.
Doch ich möchte über das sprechen, was diese Gruppe gestern gesehen hat – und
darüber, wie es vielleicht auf euch wirkt, welche Verbindung es zu euch hat und wie
ihr darauf reagieren würdet.
Was habt ihr über Kom Ombo gedacht?
Das war gestern, in einem anderen Tempel. Doch es ist ein Tempel, der große
Offenbarungen darüber bereithält, was die Ägypter euch durch die Inschriften an
seinen Wänden mitteilen wollten.
Und genau das fügt sich unmittelbar in die Lehren ein, die wir euch über diese
großartige neue Energie gegeben haben, die sich jetzt auf diesem Planeten zu
entfalten beginnt – sichtbar und spürbar durch die Alten Seelen und Lichtarbeiter, wie
jene, die hier sind und jene, die jetzt zuhören.
Es ist ein Besuch am frühen Morgen, wie es auf diesen Reisen häufig der Fall ist. So
habt ihr die Möglichkeit, für eine gewisse Zeit ganz für euch zu sein und an diesen
großartigen, uralten Orten zu sitzen – Orten, die zugleich von gegenwärtiger Energie
erfüllt sind.
Hier könnt ihr zur Ruhe kommen und nachdenken. Vielleicht könnt ihr auch einfach in
euer Herz sinken und jene Fragen stellen, die euch unter anderen Umständen nur
schwer zugänglich sind.
Kom Ombo hat euch einige bemerkenswerte Dinge offenbart, die vielen Menschen
bis heute nicht bewusst sind.
An den Wänden finden sich Darstellungen, die einem ihrer großen Ärzte
zugeschrieben werden. Sie zeigen einige der Dinge, die zur Heilung und
medizinischen Behandlung eingesetzt wurden: Aromatherapie, verschiedene
chirurgische Instrumente, die bei Heilbehandlungen und Operationen Verwendung
fanden – und sogar ein Becken, das dazu diente, Instrumente und Hände zu reinigen
und zu desinfizieren.
Und all das geschah Tausende von Jahren, bevor eure moderne Zivilisation die
Existenz von Keimen entdeckte.
Sie mussten sie nicht unter einem Mikroskop sehen. Sie hatten es auf andere Weise
erkannt.
Dies war eine hochentwickelte, kultivierte Zivilisation. Eine Zivilisation, die keine
Druckerpresse besaß und deshalb mit ihren Menschen nicht auf jene Weisekommunizieren konnte, wie ihr es heute tut. Vieles wurde durch Gesang
weitergegeben – und ein großer Teil davon ging verloren.
Doch die Wände erzählen noch immer ihre Geschichte. Und diese Geschichte
handelt nicht nur davon, wer damals bedeutend oder wichtig war.
Es gibt gewissermaßen zwei Ebenen Ägyptens, die vor euch liegen, ihr Lieben. Und
auch diejenigen, die zuhören und vielleicht niemals selbst hierherkommen werden,
sollten dies wissen:
Da ist zum einen die Geschichte – und zum anderen die Botschaft.
Beides wurde auf eine Weise dargestellt, die voller Metaphern und Symbolik ist. Es
war die beste Möglichkeit, die ihnen zur Verfügung stand, um das auszudrücken, was
sie vermitteln wollten: die besondere Beziehung, die sie zu bestimmten Dingen
hatten.
Und genau darum geht es in diesem kurzen Channeling: um Beziehungen.
Sehr deutlich zeigen diese Darstellungen die Beziehung der Ägypter zu dem, was für
sie an erster Stelle stand: zum Schöpfer.
Und an zweiter Stelle stand ihre Beziehung zur lebensspendenden Kraft des Nils.
Doch während sie all dies beschrieben, erzählten sie gleichzeitig auch von ihren
Beziehungen untereinander.
Und verborgen in all dem liegt eine tiefere Botschaft:
Ihre Beziehung zueinander gründete auf ihrer Beziehung zum Schöpfer.
Versteht ihr, was ich euch damit sagen möchte?
Schon vor Tausenden von Jahren findet ihr an den Wänden dieses Ortes genau jene
Botschaft, die ich euch seit mehr als 30 Jahren übermittle.
Es braucht Menschen, die sich über viele Jahre hinweg damit beschäftigen und tief in
diese Dinge eintauchen, um die eigentliche Botschaft zu erkennen, die hier
verborgen liegt. Eine Botschaft, die davon erzählt, dass dies eine hochentwickelte,
kultivierte Zivilisation war, die Metaphern und Symbole verwendete, um eine noch
viel größere Geschichte zu erzählen – die Geschichte eines liebenden Schöpfers.
Die Ägypter glaubten an die Seele. Und sie glaubten, dass die Seele rein und
vollkommen in dieses Leben kommt – und dass sie es ebenso rein und vollkommen
wieder verlässt.
Was für ein Gedanke!
Und wie sieht eure Vorstellung davon aus, ihr Lieben?
Wenn ihr diese Worte hört, dann fragt euch: Was lehren euch eure spirituellen
Systeme? Wurdet ihr großartig und vollkommen geboren – oder bereits mit einem
Makel behaftet?
Welche Metapher wurde euch vermittelt? Was hat man euch über den Schöpfer
erzählt?
Könnt ihr eine Verbindung herstellen zwischen jener Botschaft, die vor Tausenden
von Jahren hier vermittelt wurde, und dem, was euch in eurer heutigen Zeit gelehrt
wird?
Wenn ihr wirklich darüber nachdenkt und dabei tief in euer Herz geht, könntet ihr
erkennen, dass euch in eurer modernen Zeit etwas fehlt. Vielleicht seid ihr in
gewisser Weise sogar eingeschränkt worden in eurem Verständnis dessen, wer ihr
wirklich seid. Und vielleicht findet sich genau das, was euch fehlt, bereits an den
Wänden des alten Ägyptens.
Etwas Wunderschönes, Bedeutungsvolles und zutiefst Berührendes:
Sie hatten eine Beziehung zum Schöpfer – und sie wollten diese Beziehung
ganz deutlich zum Ausdruck bringen.
Und diese Botschaft findet sich nicht nur in Kom Ombo. Jahr für Jahr, Dynastie für
Dynastie wurde sie an den Wänden festgehalten. Selbst die Zeiten der Eroberungen
hat diese Botschaft überdauert.
Und genau über diese Botschaft möchte ich nun kurz zu euch sprechen.
Auf diesem Planeten beginnt sich eine neue Energie zu entfalten – ganz allmählich.
Ihr werdet beobachten können, wie sie sich entwickelt.
Und damit stellt sich eine entscheidende Frage:
Was wird zum vorherrschenden Bewusstsein der Menschheit werden?
Ich sage euch: Dieses Bewusstsein wird sich langsam verändern und zu einer
neuen, tieferen Beziehung mit dem Schöpfer führen – mit dem, was ihr Gott nennt.
Das ist der Schlüssel.
Habt ihr jemals darüber nachgedacht, dass ihr selbst eine unmittelbare Beziehung
zum Schöpfer haben könnt?
Viele spirituelle Systeme möchten nicht, dass ihr dies so versteht. Sie vermitteln euch
vielmehr, dass ihr eine Beziehung zu einem geistlichen Führer oder einer Autorität
innerhalb einer Organisation haben müsst, die dann wiederum eure Verbindung zu
Gott herstellt – zu ihrem Verständnis von Gott.
Ihr Lieben, wenn es um Spiritualität geht, befindet sich die Menschheit in vielerlei
Hinsicht noch immer im Dunkeln, denn ihr besitzt die Fähigkeit, selbst eineVerbindung herzustellen – eine Kohärenz zwischen dem Menschen, dem Gott im
Inneren und dem Schöpfer des Universums.
Diese Fähigkeit war schon immer in euch.
Seit Beginn der Kryon-Lehren geht es genau darum: diese Verbindung
wiederzuentdecken, sie neu zu entfachen und zu erkennen, dass es sich tatsächlich
um eine Beziehung handelt.
In vielen Formen moderner Spiritualität wird diese Beziehung jedoch anders
dargestellt. Ihr kniet nieder. Ihr nehmt eine Haltung ein, die sinngemäß sagt:
„Ich bin nichts – Gott ist alles.“
Und anschließend bittet und fleht ihr um etwas – und nennt es Gebet.
Erkennt ihr den Unterschied?
Er steht an den Wänden geschrieben.
Ihr dürft aufrecht stehen und eure Beziehung zum Schöpfer des Universums
anerkennen und für euch in Anspruch nehmen.
Denn genau das ist der Plan.
Das war schon immer der Plan: Gott nicht um Dinge anzuflehen, sondern euch selbst
in einer Beziehung mit dem Göttlichen zu erkennen – einer Beziehung, in der ihr
sagen könnt:
„Danke. Ich bin dankbar.“
Lieber Gott, lieber Spirit – oder welchen Namen ihr auch immer dafür verwenden
möchtet, denn es gibt viele Namen: „Ich bin dankbar für diese Beziehung.“
Wenn ihr euch in den kommenden Generationen in ein weit höheres Bewusstsein
und damit auch in eine tiefere Beziehung zum Göttlichen hineinbewegen wollt, dann
werdet ihr an einen Punkt gelangen müssen, an dem ihr wirklich versteht, was diese
Beziehung bedeutet.
Und während ihr hier in diesem Tempel sitzt, diese Worte hört oder lest, bitte ich
euch erneut: Seht euch selbst als Partner in diesem Plan der Schöpfung.
Ihr seid hier, um etwas zu entdecken, das größer ist als das, was man euch bislang
erzählt hat. Ihr seid hier, um es selbst zu erkennen – und um zu entdecken, dass die
Alten bereits davon wussten.
Und jetzt beginnt ihr, dieses Wissen wieder für euch zurückzugewinnen:
eine unmittelbare Beziehung zum Schöpfer des Universums.
Ist das möglich?
Und dann wird aus dem Gebet ein Gespräch. Ein Gespräch voller Dankbarkeit. Ein
Gespräch, in dem ihr immer wieder sagt: „Danke.“
Und in diese Beziehung sind auch die Elemente eures Planeten eingebunden –
ebenso wie euer eigener Körper. Selbst euer Innate, eure angeborene
Körperintelligenz, steht in einer Beziehung zum Schöpfer.
Für einige von euch mag das ein neuer Gedanke sein – für andere vielleicht nicht.
Wie klar ist eure eigene Beziehung zum Göttlichen?
Wenn ihr euch auf diesem Planeten umschaut, fällt es euch vielleicht leicht, in euer
Herz zu gehen und zu sagen:
„Schau dir das an. Schau dir diese Bäume an, diesen Wasserfall. Sieh all die
Schönheit, die Pracht der Natur.“
Doch könnt ihr dasselbe auch empfinden, wenn ihr einen anderen Menschen
betrachtet – einen Menschen mit einem Bewusstsein, das mit eurem in Verbindung
treten kann?
Könnt ihr diesen Menschen ansehen und sagen:
„Wie wunderschön es ist, dass dieser Mensch dieselbe Liebe zum Schöpfer
allen Seins in sich tragen kann wie ich.“
Wenn ihr diese Art von Beziehung erreicht, dann, so sage ich euch, beginnt sich
alles zu verändern.Und wenn ich „alles“ sage, dann meine ich: Die Realität, in der ihr euch bewegt, beginnt sich zu verändern.
Ich habe euch bereits gesagt, dass ihr länger lebt. Und da ist noch mehr – sehr viel
mehr. Es geht darum, nach und nach das zu entdecken, was jene Meister wussten,
die einst auf diesem Planeten wandelten.
Um einige dieser Meister herum entstanden später die Religionen dieser Erde. Diese
Meister hatten euch etwas mitzuteilen, etwas zu geben. Ihr habt das Göttliche in
ihnen gesehen – und ihr habt es nie vergessen.
Deshalb gibt es heute so viele Glaubenssysteme, die Gott in einem Meister erkannt
haben. Doch anstatt diesem Beispiel zu folgen und selbst danach zu leben, habt ihr
begonnen, den Meister anzubeten.
Jetzt ist die Zeit für einen Wandel.
Es ist an der Zeit zu verstehen, dass all die Meister dieses Planeten aus einem
einzigen Grund als Menschen hierherkamen: Sie wollten euch zeigen, wie diese
Beziehung zum Göttlichen aussehen kann.
Genau das steht euch zur Verfügung. Eine Beziehung, die euch mehr Leben
schenken kann, ein längeres Leben – und ein Leben voller Mitgefühl.
Liebe ist der Schlüssel. Sie war es schon immer.
Es gibt in den vielen Sprachen dieser Erde unzählige Worte für Liebe. Doch letztlich
führt alles zu euch selbst zurück:
Wie sehr könnt ihr die Menschen um euch herum lieben?
Wie sehr könnt ihr euch selbst lieben?
Und könnt ihr all das loslassen, was euch dabei im Wege steht – die Angst, die
Sorgen, alte Gewohnheiten und all jene Dinge, die ihr im Laufe eures Lebens gelernt
und übernommen habt und die nun auf die eine oder andere Weise abgelegt werden
dürfen?
Genau darin besteht die eigentliche Reise, ihr Lieben – eine Reise der Liebe.
Und das Bemerkenswerte an all dem ist: Ihr befindet euch hier in Ägypten und schaut
genau auf diese Botschaft.
Sie steht an den Wänden dieser Tempel – eingebettet in Metaphern und Symbole.
Denn dies waren die Ausdrucksmöglichkeiten, die den Menschen damals zur
Verfügung standen, um Beziehungen darzustellen und zu vermitteln, was sie wirklich
bedeuteten.
Die Botschaft an den Wänden – ich wiederhole es – lautet:
Alte Weisheit für die heutige Zeit.
Genau das betrachtet ihr hier.
Schaut deshalb aufmerksam und mit offenem Bewusstsein hin. Blickt hinter die Bilder
und Symbole und erkennt, dass ihr alle aus einem bestimmten Grund hier seid.
Es geht um weit mehr als nur um Geschichte.
Und so ist es
KRYON


Kommentare