Befinden wir uns am Kipppunkt?
- Lee Carroll

- 9. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Kryon durch Lee Carroll vom 09.07.2025
Englische Originalaufzeichnung unter www.kryon.com
Seid gegrüßt, ihr Lieben. Ich bin KRYON vom Magnetischen Dienst.
Ich möchte heute über den Kipppunkt sprechen.
Manche von euch fragen sich vielleicht: Worauf bezieht sich das? Spreche ich von
der Wirtschaft, die viele von euch weltweit erleben? Oder von Regierungen?
Nein – ich spreche von einem Kipppunkt von etwas sehr viel Größerem und
Bedeutenderem: dem menschlichen Bewusstsein.
Lasst mich das erklären.
Seit sehr langer Zeit, seit Hunderten von Jahren, gibt es ein bekanntes Muster, wenn
junge Menschen erwachsen werden. Als junge Erwachsene wollen sie anders sein,
neue Wege gehen, andere Meinungen vertreten. Besonders in der Zeit der höheren
Bildung schließen sie sich zusammen, gründen Gruppen, wollen „die Welt
verändern“, stellen das bestehende System infrage. Das ist nichts Neues.
Wenn ihr zurückblickt, etwa ins Europa der 1920er-Jahre, besonders in Westeuropa,
wichen Politiker den Universitäten oft aus, weil sie wussten, dass dort Widerstand
entstehen würde. Junge Menschen lehnten nahezu alles ab: die Regierung, die
bestehenden Strukturen, die alten Denkweisen. Doch das war damals.
Großartige Dinge entstehen häufig dort, wo Bildung konzentriert ist: Wissenschaft,
Musik, Politik. Und doch geschieht meist Folgendes: Die jungen Menschen werden
älter, fügen sich ein, gründen Familien und werden Teil genau jenes Systems, das
sie einst abgelehnt haben.
Mein Partner hier war Teil der Revolution der 1960er-Jahre – Proteste,
Musikfestivals, der Wunsch, aus der Gesellschaft auszusteigen und etwas Besseres
zu schaffen. Und doch änderte sich im Kern kaum etwas. Selbst viele der lautesten
Anführer passten sich später an und arbeiteten in genau den Systemen, die sie zuvor
bekämpft hatten.
Das ist ein Muster alter Energie: Das System bleibt bestehen. Ob Banken,
Schulwesen oder Regierung – die grundlegenden Strukturen ändern sich kaum.
Auch die rebellischsten Generationen bewirken langfristig wenig und werden
schließlich integriert.
Ich spreche hier nicht von Revolutionen ganzer Völker, sondern vom Einfluss junger
Erwachsener, jener Anfang-Zwanziger, die erkennen, dass vieles dysfunktional ist.
Wo wäre also der Kipppunkt? Der Punkt, an dem die Ideen von Millionen junger
Menschen so kraftvoll werden, dass sie beginnen, neue Systeme zu erschaffen –nicht durch Zerstörung der alten, sondern indem sie diese durch neue Ideen ersetzen, sodass das Alte als überholt erkannt wird.
Und genau das, meine Lieben, geschieht jetzt.
Dieser Planet durchläuft einen tiefgreifenden Wandel – einen Bewusstseinswandel.
Auch wenn manche von euch darüber den Kopf schütteln mögen: Das Licht gewinnt.
Die Nachrichten zeigen euch die alte Energie in ihrem schlimmsten Ausdruck, doch
sie zeigen euch nicht, was darunter geschieht.
Wir haben oft über die Indigos gesprochen – ein Begriff für eine neue Art
menschlichen Bewusstseins. Diese Seelen kamen vor mehr als einer Generation
vermehrt auf den Planeten. Ihr habt gesehen, wie sie Familien verändert haben, wie
sie auf Dysfunktion reagierten.
Und jetzt, über 25 Jahre später, sind sie erwachsen und beginnen, einen echten
Unterschied zu machen – mit Werkzeugen, die es zuvor nicht gab.
Diese neuen Werkzeuge sind die sozialen Medien.
Heute kann ein einzelner junger Mensch Millionen erreichen. Informationen sind
überall, jederzeit verfügbar – sogar auf euren Uhren. Diese Form der Kommunikation
ist neu, kraftvoll und den Jungen vertraut.
Und das, ihr Lieben, wird zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit zu einem
echten Kipppunkt führen. Junge Menschen werden beginnen, die Systeme selbst zu
verändern.
Sie sprechen über Integrität, Ehrlichkeit, Mitgefühl, Freundlichkeit – und sogar über
Spiritualität. Sie stellen nicht nur Widerstand dar, sondern fragen:
Warum sind wir hier? Warum behandeln wir uns gegenseitig so? Was kommt als
Nächstes? Was können wir verändern?
Stellt euch ein Bankensystem vor, das auf Mitgefühl basiert. Was würde dann mit
den alten Systemen geschehen? Ihr würdet sagen: „Sie sind zu groß, um sie zu
verändern.“
Nein, das sind sie nicht.
Regierungen müssen nicht gestürzt werden – Mitgefühl wird in sie eingebracht, und
die Menschen, die wählen, bewirken den Rest.
Ihr erlebt den Beginn dieses Kipppunkts. Achtet auf neue Wege, auf Veränderungen
dort, wo sich scheinbar nie etwas geändert hat. Dann werdet ihr wissen, dass diese
Botschaft Bedeutung hat.
Der Schneeball rollt bereits den Berg hinunter.
Die Indigos sind hier. Sie werden die Systeme verändern, von denen ihr dachtet, sie
seien unveränderlich.
Vielleicht dauert es noch eine Generation. Doch es kommt.
Ein mitfühlenderer Planet ist im Entstehen.
Das ist der Kipppunkt.
Und so ist es.
KRYON




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